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Thomas Modeß
Bereichsleiter Rettungsdienst
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Ausbildung zum Rettungsassistenten (w/m)

Im Gegensatz zum Rettungssanitäter (w/m) ist der Rettungsassistent (w/m) ein anerkannter Berufs-abschluss mit einer Ausbildungsdauer von 2 Jahren. 

Der Aufgabenbereich der Rettungsassistenten (w/m) reicht von der Notfall-versorgung eines Patienten bis zur Ankunft des Notarztes, über die Assistenz bei Maßnahmen des Arztes bis zur eigenverantwortlichen Durchführung von Einsätzen, bei denen die Anwesenheit eines Arztes bis zum Eintreffen im Krankenhaus nicht notwendig ist. 

Die fachkundige Durchführung von Krankentransporten ist eine weitere wichtige Aufgabe von Rettungsassistenten (w/m).


Da sich die Struktur des Rettungsdienstes in Deutschland in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert hat, werden unterdessen hauptsächlich Rettungsassistenten (w/m) als Besatzung von Rettungsfahrzeugen eingesetzt.
Jeder, der langfristig hauptberuflich im Rettungsdienst tätig sein möchte, sollte also die Ausbildung zur Rettungsassistenten ablegen. Gleiches gilt für den Einsatz in einer Rettungsleitstelle oder als Ausbilder (w/m) an einer Rettungsdienstschule. 

Die Ausbildung zur Rettungsassistentin oder zum Rettungsassistenten gründet auf dem Rettungsassistentengesetz (RettAssG) und gliedert sich in zwei Teile: 
  1. Im ersten Jahr werden an einer staatlich anerkannten Rettungsassistentenschule und in einem Klinikpraktikum theoretische Inhalte aus den Fachgebieten allgemeine medizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie, naturwissenschaftliche Grundlagen, Krankheitslehre, Arzneimittel, Hygiene), allgemeine Notfallmedizin, spezielle Notfallmedizin, Organisation und Einsatztaktik (Rettungsdienst-Organisation, Kommunikation, Führungsaufgaben im Rettungsdienst, Gefahren an Einsatzstellen, Massenanfall von Verletzen) sowie der Berufs-/Gesetzes- und Staatsbürgerkunde gelernt und trainiert. Den Abschluss dieses Ausbildungsabschnitts bildet eine staatliche Prüfung.
  2. Der zweite, praktische, Teil besteht aus einem Jahrespraktikum an einer anerkannten Lehrrettungswache. Hier werden die praktischen Fähigkeiten vertieft. Im „Abschluss­gespräch“ wird die Berufseignung der Schülerin/des Schülers festgestellt. Die Berufsurkunde bescheinigt die „Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Rettungsassistent/in“. 



Für Interessenten (w/m), die bereits im Umfeld des Rettungsdienstes tätig waren, eignet sich daneben die so genannte Stufenausbildung vom Rettungssanitäter mit anschließender Weiterbildung zum Rettungsassistenten. 

Voraussetzungen für den Beginn einer Ausbildung für den Rettungsdienst sind:
  • Vollendung des 18. Lebensjahres, 
  • eine gesundheitliche Eignung, 
  • min. ein Hauptschulabschluss bzw. eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und
  • ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis


Weiterbildungsmöglichkeiten für Rettungsassistenten (w/m) gibt es viele. 

Die Bezahlung von Rettungsassistenten (w/m) im Dienst des Arbeiter-Samariter-Bundes in Niedersachsen wird auf der Grundlage eigener Arbeitsrichtlinien berechnet. 

Informationen über freie Praktikantenstellen für das Anerkennungsjahr beim ASB Regionalverband Braunschweiger Land finden Sie in unserem Stellenmarkt.